medien arena - Folge 2

DRACHENLORD VS. BLM - Ein ziemlich großes Missverständnis – Teil 2


Seit 2017 werden tausende Streamer seitens der Landesmedienanstalten angeschrieben und aufgefordert binnen einer gesetzten Frist eine Zulassung zu beantragen. Kamen sie dieser Aufforderung nicht nach, wurden die Angebote untersagt. Viele Streamer „beugten“ sich diesem Druck, andere wiederum widersetzten sich und blieben hartnäckig. Dieses Thema versetzte viele Streamer in Angst, denn bis dato war es relativ neu, dass auch Streamer scheinbar unter die Begrifflichkeit des Rundfunks zu fallen schienen. Einer hat sich das nicht gefallen gelassen: Der Axel-Springer-Verlag! So veranstaltet das Angebot BILD seit einiger Zeit sogar gleich drei verschiedene Live-Streams, zwei davon zu einer fest definierten Sendezeit. Das rief die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) auf den Plan und brachte den Vorgang in die ZAK (Kommission für Zulassung und Aufsicht der Landesmedienanstalten) ein. Diese entschied 2018, dass die BILD.de-Live-Streams Rundfunk seien. BILD wehrte sich dagegen und behauptete, es sei kein Rundfunk. Zwei Berliner Verwaltungsgerichte entschieden zugunsten von BILD und sagten, dass die im Rundfunkstaatsvertrag genannte zwingende Voraussetzung „entlang eines Sendeplans“ bislang ungeklärt sei. Was das jetzt für tausende andere Streamer bedeutet und was „Drachenlord“ damit zu tun hat, wird in der ersten Sendung ausführlich beleuchtet.

@ 2019 | arena

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