Der Polizeibericht - Folge 2 vom 29.05.2020
Dieser Fall sorgt für große Fassungslosigkeit: Sandra M. soll Greta (†3) getötet haben

Die Medien betiteln Sandra M. teilweise als "Kindergärtnerin des Grauens" (BILD Online vom 29.05.) und fragen sich, warum Sandra M. überhaupt noch Kinder betreuen durfte. Es sind abscheuliche Vorwürfe gegen die 25-jährige aus Viersen. Die bisherigen Ermittlungen im Mordfall der dreijährigen Greta bringen Ungeheuerliches zum Vorschein. Neben der getöteten Greta, soll die Erzieherin in drei weiteren Kitas Kinder angegriffen haben. Doch gemeldet wurden diese Vorfälle den zuständigen Strafverfolgungsbehörden jedoch nie.
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Der Polizeibericht | Dieser Fall sorgt für große Fassungslosigkeit: Sandra M. soll Greta (†3) getötet haben


Die Medien betiteln Sandra M. teilweise als "Kindergärtnerin des Grauens" (BILD Online vom 29.05.) und fragen sich, warum Sandra M. überhaupt noch Kinder betreuen durfte. Es sind abscheuliche Vorwürfe gegen die 25-jährige aus Viersen. Die bisherigen Ermittlungen im Mordfall der dreijährigen Greta bringen Ungeheuerliches zum Vorschein. Neben der getöteten Greta, soll die Erzieherin in drei weiteren Kitas Kinder angegriffen haben. Doch gemeldet wurden diese Vorfälle den zuständigen Strafverfolgungsbehörden jedoch nie.

Als Ungeeignet bezeichneten ihre ehemaligen Kolleginnen Sandra M. Der Leiter der zuständigen Kriminalpolizei Manfred Joch bescheinigte ihr auf einer Pressekonferenz: "Keine Empathie, kein Zugang zu Kindern."

Schon vor wenigen Jahren soll es zu mehreren Vorfällen gekommen sein, die Kinder überlebten, die kleine dreijährige Greta jedoch starb einen Tag nach ihrem dritten Geburtstag.

Laut Ermittlungen soll es sich so zugetragen haben, das Sandra M. am Tattag, dem 21. April wegen Corona eine Notbetreuung läuft. Die kleine Greta ist alleine in der Gruppe. Sandra M. hatte ihre Arbeitsstelle bereits wieder gekündigt, es war ihr vorletzter Arbeitstag. Sie sollte den Mittagsschlaf von Greta überwachen. Um viertel vor Drei habe sie keine Atmung mehr feststellen können. Zwei Kolleginnen riefen den Notruf und versuchten Greta zu reanimieren und auch Sandra M. half ihnen dabei, jedoch zu spät.

Laut den Ermittlern starb die dreijährige Greta an Hirnschäden, durch massiven Sauerstoffmangel. An ihrem Körper fand der Pathologe Gewaltspuren. Für die zuständigen Ermittler ist klar: Es kann nur Sandra M. als Täterin in Frage kommen.

Seit ihrer Festnahme sitzt Sandra M. in U-Haft, schweigt und machte von ihrem Aussageverweigerungsrecht gebrauch.

Im Raum steht das sog. "Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom". Ob Sandra M. darunter leidet, werden die weiteren Ermittlungen ergeben.

Dieser schockierende Fall, sowie weitere Blaulichtreports, gibt es in der neuesten Folge des "Polizeiberichts".

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